Fokussierte Stoßwellentherapie (fESWT)

Innovative Behandlung urologischer Beschwerden.

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Die fokussierte extrakorporale Stoßwellentherapie (fESWT) hat sich aus der Orthopädie heraus zu einem innovativen, nicht-invasiven Therapieverfahren in der Urologie entwickelt. Dabei werden gebündelte, niederenergetische Schallwellen gezielt auf das betroffene Gewebe appliziert.

Diese Impulse regen die Durchblutung an, fördern die Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese) und stimulieren körpereigene Regenerationsprozesse. Die Behandlung erfolgt ambulant, ist schmerzarm und kommt völlig ohne Medikamente oder Operationen aus.

Ambulant & Schmerzarm
Vermeidung von Operationen
20 min pro Sitzung

Wo wird die Stoßwellentherpie eingesetzt?

Bei erektiler Dysfunktion (ED)

Bis zu 52 % der Männer zwischen 40 und 70 Jahren leiden unter Erektionsstörungen. Während klassische Medikamente (PDE-5-Hemmer) oft nur kurzfristig die Symptome bekämpfen, setzt die Stoßwellentherapie an der Ursache an.

Wie es funktioniert:
Die Schallwellen werden sanft auf das Schwellkörpergewebe übertragen. Dies stimuliert die Durchblutung und regt die Neubildung von Blutgefäßen an.

  • Das Ziel: Eine spürbare und vor allem nachhaltige Verbesserung der natürlichen Erektionsfähigkeit.
  • Die Erfolge: Zahlreiche klinische Studien belegen, dass Patienten oft schon nach wenigen Sitzungen eine signifikante Steigerung ihrer sexuellen Lebensqualität erfahren – ganz ohne die Nebenwirkungen von Medikamenten. 

Bei chronischem Beckenschmerz (CPPS)

Das chronische Beckenschmerzsyndrom (oder auch abakterielle Prostatitis bei Männern genannt) äußert sich durch diffuse, oft quälende Schmerzen im Dammbereich, im Unterbauch oder ausstrahlend in Richtung Prostata. Häufig liegt die Ursache in chronischen Verspannungen der Beckenbodenmuskulatur.

Wie es funktioniert:
Bei dieser Indikation werden die Schockwellen über den Dammbereich tief in das Zielgewebe eingebracht.

  • Muskelentspannung: Die Wellen lösen tiefliegende myofasziale Triggerpunkte (Verkrampfungen) im Beckenboden.

  • Entzündungshemmung: Die verbesserte Mikrozirkulation hilft dem Gewebe, chronische Entzündungsreize abzubauen.

  • Dies führt zu einer signifikanten und lang anhaltenden Schmerzreduktion, was durch mehrere medizinische Übersichtsarbeiten bestätigt wurde.

Bei Induratio penis plastica (Penisverkrümmung)

Die IPP (Peyronie-Krankheit) äußert sich durch tastbare Verhärtungen (Plaques) im Schwellkörper, die oft zu einer schmerzhaften Krümmung des Penis bei der Erektion führen. Die Erkrankung stellt für betroffene Männer eine enorme physische und psychische Belastung dar.

Wie es funktioniert:
Die fokussierten Stoßwellen wirken direkt auf das verkalkte Narbengewebe ein.

  • Schmerzlinderung: In der akuten Phase kann die Therapie den oft starken Schmerz bei der Erektion deutlich lindern.
  • Plaque-Stabilisierung: Das Fortschreiten der Vernarbung und der Krümmung kann gestoppt oder abgemildert werden.
  • Die Therapie bietet einen sanften Ansatz, bevor operative Schritte (wie Begradigungsoperationen) in Erwägung gezogen werden müssen.

Ablauf der Behandlung & Kosten

Dauer & Häufigkeit: Eine Sitzung dauert in der Regel etwa 20 Minuten. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, wird meist ein Behandlungszyklus von 4 bis 6 Sitzungen (z.B. ein- bis zweimal wöchentlich) empfohlen.

Schmerzarm: Die Behandlung erfordert keine Betäubung. Sie spüren lediglich ein Kribbeln oder Klopfen. Die Intensität wird nach ihrem Empfinden und der Krankheitsursache variabel angepasst.

Kostenübernahme: Ob die Kosten von den privaten Krankenversicherungen übernommen werden, hängt von Ihrer individuellen Police und der Diagnose ab. Selbstverständlich erstellen wir Ihnen im Vorfeld gerne einen transparenten Heil- und Kostenplan zur Einreichung.

Interessiert?

Wenn Sie an einer Stoßwellentherapie interessiert sind, vereinbaren sie gerne einen Termin zu einer ausführlichen Beratung und individuellen Therapieplanung in meiner Praxis. Selbtverständlich erstellen wir auch gerne einen Behandlungs- und Kostenplan für Sie und zur Einreichung bei ihrer privaten Krankenversicherung.

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